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XI Ein Kind wird sexuell mi�braucht. Was kann ich tun?

Sexuelle Kindesmi�brauch und Kindesmi�handlung - Pl�doyer f�r einen sicheren Opferschutz

[p.120] Betroffene M�dchen und Jungen identifizieren sich in der Regel mit dem Aggressor; sie entschuld(ig)en und idealisieren ihn - aus Angst und unterdr�ckter Wut. Der Ambivalenz der Beziehung des M�dchens/Jungen zum T�ter (zur T�terin) gerecht werden hei�t, ihr/ihm einen Schutzraum zu geben, in dem das Kind langsam lernen kann, negative Gef�hle zum T�ter - oder auch zur T�terin - zu artikulieren, Schmerz und Wut zuzulassen. Opfer brauchen parteiliche Hilfe statt Strafe. Sie d�rfen nicht dadurch bestraft werden, da� HelferInnen ihre Bindung an den Mi�braucher falsch einsch�tzen und die Loyalit�t des Opfers mit dem Aggressor irrt�mlich als Ausdruck einer positiven Beziehung zum T�ter (zur T�terin) bewerten.

[p.120] Betroffene M�dchen und Jungen identifizieren sich in der Regel mit dem Aggressor; sie entschuld(ig)en und idealisieren ihn - aus Angst und unterdr�ckter Wut. Der Ambivalenz der Beziehung des M�dchens/Jungen zum T�ter (zur T�terin) gerecht werden hei�t, ihr/ihm einen Schutzraum zu geben, in dem das Kind langsam lernen kann, negative Gef�hle zum T�ter - oder auch zur T�terin - zu artikulieren, Schmerz und Wut zuzulassen. Opfer brauchen parteiliche Hilfe statt Strafe. Sie d�rfen nicht dadurch bestraft werden, da� HelferInnen ihre Bindung an den Mi�braucher falsch einsch�tzen und die Loyalit�t des Opfers mit dem Aggressor irrt�mlich als Ausdruck einer positiven Beziehung zum T�ter (zur T�terin) bewerten.

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